Weihnachtskarte

7 Gründe, warum Sie keine Weihnachtskarten mehr schreiben sollten

Lena Ingold

Lena Ingold10. décembre 2018

Weihnachtskarten ja oder nein?

Wir verraten Ihnen 7 gute Gründe, warum Sie keine Weihnachtskarten mehr schreiben und stattdessen lieber Zeit schenken sollten.

Weihnachtskarten landen direkt im Papierkorb.

Was machen Sie mit Weihnachtskarten von Firmen? Freuen Sie sich darüber und hängen Sie auf? Oder landen sie direkt im Papierkorb? Die meisten Personen, die ich gefragt habe, werfen die Karte direkt weg. Besonders Geschäftsführer werden in der Weihnachtszeit mit Geschenken und Karten regelrecht überhäuft. Kein Wunder also, werden die Karten als Massenware wahrgenommen und umgehend ausgesondert.

Werbung zu Weihnachten ist ein No-Go.

Weihnachten ist das Fest der Liebe und Besinnlichkeit. Viele Firmen nutzen dies als Mittel für Werbung: Es wird mit unzähligen Weihnachts-Rabatten und Gutscheinen gelockt, um Aufmerksamkeit zu generieren. Das kann schnell entlarvt werden und das Image des Absenders im schlimmsten Fall verschlechtern.

Weihnachtskarten sind gespickt mit unpersönliche Phrasen.

Weihnachtsgrüsse in Form von standardisierten Karten fallen oftmals aus dem Grund auf wenig Zuspruch, da sie unpersönlich geschrieben sind und der Empfänger keine emotionale Bindung zum Absender aufgebaut hat. «Wir danken für Ihr Vertrauen» oder «freuen uns auf die weitere erfolgreiche Zusammenarbeit» sind Phrasen, die in jeder Karte stehen. Es entsteht das Gefühl, nur eine Nummer in einer Datenbank zu sein.

Weihnachtskarten drücken falsche Wertschätzung aus.

Ist die Weihnachtskarte jedoch von Hand und persönlich vom Chef geschrieben, besteht eine emotionale Bindung zum Kunden und ist ein passendes Geschenk beigelegt, kann dies durchaus einen positiven Eindruck hinterlassen und Wertschätzung ausdrücken. Der Trend der individualisierten Weihnachtskarten bleibt nicht unerkannt. Hunderte von Karten von Hand zu schreiben, wäre aber dann doch zu aufwändig. Viele Unternehmen greifen deshalb zu «Tricks» und lassen die Karte von einer Maschine mit Roboterarmen schreiben. Aber ist das nicht ein Verrat gegen den eigentlichen Sinn von Weihnachtskarten? Als Kundin würde ich mich ziemlich hintergangen fühlen wenn ich erfahren würde, dass die schöne Schnörkelschrift und die persönlichen Grüsse von einer Maschine geschrieben wurden.

Weihnachtskarten sorgen für unnötigen Stress.

Die Adventszeit sollte eine besinnliche Zeit sein, in der man Zeit mit der Familie verbringen und Energie tanken kann. Meistens ist aber das Gegenteil der Fall: Viele Leute fühlen sich gestresst, müssen auf den letzten Drücker Weihnachtseinkäufe erledigen und für Freunde und Familie Geschenke besorgen. In den Unternehmen rückt der Jahresabschluss näher. Das Thema Weihnachten findet zwischen dringenden Projektabschlüssen und Abrechnungen oftmals keine Berücksichtigung. Das Schreiben von Weihnachtskarten kann zu einer weiteren Belastung heranwachsen und zur Strafarbeit werden.

Kosten und Aufwand für Weihnachtskarten sind zu hoch.

Die meisten Weihnachtskarten werden bereits viele Wochen, wenn nicht Monate vor Versand geplant. Der Aufwand (Text, Gestaltung, Druck und Versand) und die damit verbundenen Kosten sind beträchtlich. Wenn man bedenkt, dass viele Kunden die Weihnachtskarte eher belästigt als erfreut, sollte man überdenken, ob man das Geld und die Ressourcen nicht besser in ein sinnvolleres Projekt investieren möchte.

Gedruckte Weihnachtskarten belasten die Umwelt.

Papier belastet die Umwelt. Besonders wenn Papier in Form von Grusskarten saisonal hergestellt wird und danach in Massen im Müll landet. Das Thema Nachhaltigkeit ist bei vielen Firmen mittlerweile in der Unternehmensphilosophie verankert, so auch bei der zeit ag. Wir streben ein papierloses und zunehmen digitalisiertes Büro an. Wozu also an Weihnachten komplett mit diesem Wert brechen?

Alternative zu Weihnachtskarten: Zeit schenken.

Den Aufwand, den Stress und die Kosten kann man sich sparen, wenn die Weihnachtskarten schlussendlich sowieso weggeworfen werden. Die zeit ag hat sich deshalb entschieden, konsequent auf Weihnachtskarten zu verzichten und stattdessen ein sinnvolles Projekt zu unterstützen. Wir haben uns für ein Projekt der Organisation insieme aus Luzern entschieden: insieme möchte Menschen mit geistiger Beeinträchtigung Zeit für Erholung und Förderung schenken und Angehörige entlasten. Mit einem Spendebeitrag unterstützen wir gezielt das Projekt «Ferienwochen» Leukerbad, welches vom 20. April bis 27. April 2019 im Volksheilbad Leukerbad stattfinden wird. Im Zentrum stehen schöne Begegnungen, neue Impulse und Lebensfreude. Wir freuen uns, dass wir mit einem kleinen Betrag dieses wichtige und sinnvolle Projekt unterstützen können und sind schon gespannt auf die zahlreichen Impressionen.

Was halten Sie von Weihnachtskarten? Welche Alternativen kennen Sie? Schreiben Sie uns oder folgen Sie uns auf Facebook, Twitter oder Linkedin, um Beiträge zu kommentieren.  

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