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Auf in die Zukunft!

Lena Ingold

Lena Ingold 7. September 2018

«Mein Zugang zu Software war schon immer derjenige eines Nutzers»

Stefan Müller ist seit März 2018 der neue CEO der zeit ag. Er verfügt über jahrelange Branchenerfahrung, grosses unternehmerisches Know-how, einen reichen Erfahrungsschatz als Führungsperson und ist mit den neusten Technologien vertraut. Welche Pläne er für die zeit ag bereithält, erzählt er in folgendem Interview.

Lieber Stefan, du bist seit über 20 Jahren in der IT-Branche tätig.
Inwiefern kannst du deine Erfahrungen in der zeit ag erfolgreich einbringen?

Mein Zugang zu Software war schon immer derjenige eines Nutzers. Ich denke, meine Stärken liegen daher auch in diesem Bereich. Ich habe ein Gespür entwickelt für gute Lösungen und habe höchste Ansprüche an die Benutzerfreundlichkeit. Das Credo heisst: Don’t make me think! Wenn der Nutzer auf einem Screen nicht innerhalb kürzester Zeit versteht, worum es geht, ist es nicht gut genug. Ausserdem bringe ich sicherlich ein agiles Mindset mit ein, das über die Softwareentwicklung selbst hinausgeht. Dies resultiert in kürzeren Entscheidungswegen, mehr Eigenverantwortung und besseren Lösungen in allen Bereichender Unternehmung.

«Das Credo heisst: Don’t make me
think!»

Seit dem Besitzerwechsel Ende Februar sind bereits einige Monate
vergangen. Was hat sich verändert und wo steht die zeit ag heute?

Sehr vieles. So haben wir uns neu und schlanker organisiert, haben ein autonomes Entwicklungsteam für die Neuentwicklung auf den Weg geschickt und unsere Abläufe drastisch vereinfacht. Wir haben einen Prozess eingeläutet, der uns zwingt, uns stetig neu zu erfinden. Seit Tag 1 ist klar, dass es keine Tabuthemen gibt. Alles darf und soll fundamental hinterfragt werden. So ist die Frage heute etwa nicht mehr: Wie können wir den Prozess xy verbessern? Sondern: Braucht es den Prozess xy? Was ist zwingend notwendig und wie organisieren wir den Prozess so, dass er x-fach effizienter erledigt werden kann? Sich selbst solche Fragen zu stellen, nachdem man vielleicht jahrelang anders gearbeitet hat, ist naturgemäss schwierig und braucht einen Kulturwandel. Dieser ist schon heute stark spürbar und wird von mir und meinen Kolleginnen und Kollegen weiter aktiv vorangetrieben.

Was fasziniert dich an der zeit ag? Was macht sie einzigartig?

Die zeit ag hat ein unglaubliches Renommee und tolle Mitarbeitende. Ich bin überzeugt, dass wir die Unternehmung sind, die das Thema Zeitwirtschaft in der Tiefe nach wie vor am besten versteht. Unsere langjährige Erfahrung und das Wissen der Mitarbeitenden in diesem Bereich sind enorm! Dies zeigt sich auch an unserem einzigartigen Kundenstamm.

Was ist deine Vision für die Zukunft?
Wo steht die zeit ag in fünf Jahren?

Grundsätzlich gibt es für mich für die zeit ag nur einen Platz im Markt: Die unangefochtene Nr. 1! Dies gilt erst recht für die Zukunft. In fünf Jahren werden alle unsere Kunden die neue Softwarelösung im Einsatz haben und ich bin überzeugt, sie werden begeistert sein. Ausserdem werden wir ganzheitlichere Lösungen anbieten können, die über die reine Zeitwirtschaft hinausgehen und Kundenprobleme so besser lösen.

Welches sind die nächsten Schritte und Meilensteine?

Der nächste grosse Schritt ist und bleibt auf jeden Fall die Fertigstellung unserer neuen Lösung, die wir weiterhin mit aller Kraft vorantreiben. Dies ist die Grundlage für alles andere und wird auch von unseren Kunden sehnlichst erwartet. Seit Beginn hat dies oberste Priorität. Gleichzeitig werden wir uns in allen anderen Bereichen der Unternehmung fit machen für die Zukunft. Das bedeutet konkret, dass neue Methoden und Prozesse eingeführt werden und vermehrt in modernste Arbeitsmittel investiert wird.